Energy

Der bio innovation park Rheinland wird Schritt für Schritt zu einem klimaneutralen Wissenschafts- und Gewerbepark umgebaut. In einem Pilotprojekt hat die Universität Bonn ermittelt, wieviel Rodungsholz insbesondere von den Obstplantagen und Baumschulflächen bislang ungenutzt verbrannt wird und Verwertungsmöglichkeiten entwickelt. Dabei gibt es schon Vorbilder in der Region: Der Campus Klein-Altendorf und das Gartencenter Sängerhof der Baumschule Ley setzen auf klimaneutrale Bioenergie durch Restholz von ihren Flächen für die Gewächshäuser. Im bio innovation park Rheinland werden verschiedene Pflanzen als Alternative zu fossilen Ressourcen und den herkömmlichen Holzvorräten erforscht: Chinaschilf, Switchgras, Pappeln, Weiden und Paulownien als Kurzumtriebsplantagen, um nur einige zu nennen.

Die Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Energieeffizienz zu steigern. Dafür bietet die IHK Bonn-Rhein-Sieg das Energieeffizienznetzwerk REGINEE an, in dem beispielsweise die Grafschafter Krautfabrik Mitglied ist. Als freiwillige Selbstverpflichtung erheben die Unternehmen ihren Energiebedarf und formulieren gemeinsam mit der Energieberatung Einsparmaßnahmen. Forschungspartner ist die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.

In den neuen Gewerbegebieten wollen die Städte gemeinsam mit den Unternehmen von Anfang an für den Klimaschutz sorgen. Beratungsangebote, neue Baustoffkonzepte, Mobilitätskonzepte, Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zu Plus-Energiegebäuden sind Bausteine für den klimaneutralen Wissenschafts- und Gewerbepark, der profitabel für Unternehmen und Umwelt ist.